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SOLIDARITÄTSADRESSE AN DAS INTERNATIONALE KULTURFEST, BERLIN

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von Prof. Jose Maria Sison
Vorsitzender
International League of Peoples’ Struggle (ILPS)

Ich möchte mich bei den Veranstaltern des Internationalen Kulturfestes in Berlin am
16. Oktober  für die Einladung zur Teilnahme an diesem Ereignis bedanken und meine Solidarität an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ausdruck bringen.

Ich wäre gerne bei Euch,  doch aufgrund ungerechter Reisebeschränkungen kann ich nicht an dem Fest teilnehmen. Die niederländische Regierung verweigert mir weiterhin das Aufenthaltsrecht und meine Rechte, trotz meines juristischen Erfolgs durch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, mich von der Terrorismusliste der Europäischen  Union zu streichen.

Ich möchte jedoch meine solidarischen Grüße von ganzem Herzen an euch alle senden. Ich grüße und gratuliere euch für die erfolgreiche Organisierung des Kulturfestes als eine Veranstaltung der Solidarität. Ich freue mich, dass Tausende von Menschen verschiedener Nationalität daran teilnehmen und unterschiedliche Gruppen ihre Ansichten austauschen und kulturelle Ausstellungen und Vorführungen darbieten wollen.

Lasst uns den Kampf der Völker für mehr Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit, eine allseitige Entwicklung und Frieden, und gegen Imperialismus und jegliche Reaktion feiern. Lasst uns unsere Entschlossenheit bekräftigen, für eine neue und bessere Welt zu kämpfen, in der der Sozialismus die Führung und Macht der Arbeiterklasse sichert, den  Bedürfnissen des gesamten Volkes dient und sich der Ausbeutung, Unterdrückung, den Krisen und Kriegen, die der Imperialismus entfesselt, widersetzt.

Wir befinden uns gegenwärtig Mitten in der schwersten Wirtschaftskrise des kapitalistischen Weltsystems  seit der Großen Depression.
Die von den USA diktierte Politik der “neoliberalen Globalisierung” und “des permanenten globalen Krieges gegen den Terror” hat eine Kettenreaktion ungeheuerlicher Erscheinungen hervorgebracht:
andauernder wirtschaftlicher und finanzieller Krisen, des Produktionsrückgangs, der chronischen Massenarbeitslosigkeit, des Staatsterrorismus und aggressiver Kriege.

Die Lasten der Krise werden auf die werktätige Bevölkerung sowohl in den unterentwickelten Ländern als auch in den imperialistischen Ländern abgewälzt. Da
die Gesellschaften rapide polarisiert werden, versucht der Imperialismus und die mit ihm verbündeten reaktionären Kräfte alles in ihrer Macht stehende, um ihre kriminelle Schuld für diese katastrophale Krise zu verdecken. Chauvinismus, Fremdenhass, Rassismus, religiöse Borniertheit und andere reaktionäre Strömungen werden entfacht, um die eigentlichen Ursachen der schweren Krise zu verschleiern, die in der Natur und dem Entwicklungsprozess des Monopolkapitalismus liegen.

Es besteht eine dringende Notwendigkeit, die Menschen mit den Tatsachen und den  Vorstellungen über die wirklichen Ursachen der Krise zu mobilisieren. Es ist notwendig sie auf  vielfältige Weise zu organisieren in Verbindung mit ihren eigenen unmittelbaren Bedürfnissen und Forderungen für einen grundlegenden Wandel, als entschlossene und kämpferische Kräfte gegen das Bollwerk des Imperialismus und der Reaktion. Sie müssen  millionenfach mobilisiert werden unter Einschluss der spontan handelnden und noch unorganisierten Massen, um die Hindernisse für einen grundlegenden sozialen Wandel zu beseitigen.

Wir müssen eine internationale Einheitsfront der antiimperialistischen und demokratischen Kräfte bilden, um die Menschen aufzurütteln, zu organisieren und zu mobilisieren. Die International League of Peoples’ Struggle – Internationale Bund des Kampfes der Völker – ist eine internationale Einheitsfront von Massenverbänden bzw. Volksorganisationen, in dem keine politische Parteien vertreten sind.

Er ist jedoch  jederzeit bereit und gewillt, sich an einer größeren und breiteren Einheitsfront zu beteiligen und mit anderen internationalen Organisationen oder koordinierenden Organen zusammenzuarbeiten, auch mit solchen, in denen politische Parteien Teil dieser Organisationen sind wie die ICOR.
Danke. ###

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The literary award is considered the most prestigious in Southeast Asia. The awardees are nominated by national writers' organizations

BOOKS BY PROF. JOSE MARIA SISON, 1961-2022

Since 1961, more than 50 books written by Jose Maria Sison have been published in English, Filipino and other languages. The books listed hereunder chronologically are mostly available from libraries of major Philippine, US and West European universities, Popular Bookstore in Manila and NDFP International Information Office in Utrecht, The Netherlands.

Decision on the petition for proscription against the CPP-NPA as terrorist organizations filed by the DOJ on 21 Feb 2018 with the RTC branch...

The Program of the CPP which is also synonymous with “Plan of Action”, can be construed as the respondent organizations’ “purpose for being,” or the very reasons for its establishment. A perusal of the foregoing Program, consisting of lofty ideals readily shows that the CPP-NPA is organized or exists, not for the purpose engaging in terrorism.

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